Target Screening in DACH
Target Screening in DACH
Akquisitionsziele systematisch identifizieren für Corporate Development Teams.

Corporate Development gehört zu den strategisch wichtigsten Funktionen in jedem wachstumsorientierten Unternehmen. Die Aufgabe: Akquisitionsziele identifizieren, bewerten und priorisieren. Und das bevor der Wettbewerb sie findet. In der Praxis scheitert dieser Prozess in DACH allerdings regelmäßig an zwei überraschend banalen Hürde: der Datenlage und der strukturierten Longlist.
Während Corporate-Development-Teams in den USA und UK längst mit spezialisierten Plattformen arbeiten, stützen sich viele DACH-Teams noch auf fragmentierte Quellen: Handelsregister-Einzelabfragen oder Insellösungen, veraltete Branchenverzeichnisse und Datenbanken, manuell gepflegte Excel-Listen und das persönliche Netzwerk der Partner (das naturgemäß begrenzt ist).
Das Ergebnis: Longlists, die weder vollständig noch vergleichbar sind. Entscheidungen, die auf lückenhaften Informationen basieren. Und Akquisitionsprozesse, die an Geschwindigkeit und Treffsicherheit verlieren. Dieser Artikel zeigt, wie sich das mit einer Longlist-Infrastruktur, die für den DACH-Raum ändern lässst: vollständige Abdeckung, präzise Filterbarkeit und sofort vergleichbare Firmendaten.
Das Problem: Warum Target Screening in DACH so schwierig ist
Corporate-Development-Teams folgen typischerweise einem bewährten Prozess: Suchraum definieren, Longlist erstellen, Kriterien anlegen, Shortlist ableiten, Targets priorisieren. Auf dem Papier klingt das systematisch. In der Realität stößt dieser Prozess in Deutschland, Österreich und der Schweiz schnell an Grenzen.
Fragmentierte Datenquellen
Wer den DACH-Markt systematisch durchleuchten will, muss Daten aus Dutzenden Quellen zusammentragen: Handelsregister, Bundesanzeiger, Firmenbuch, Zefix, Branchendatenbanken, LinkedIn, Unternehmenswebsites, Pressepublikationen. Jede Quelle hat ein anderes Format, andere Abdeckung und andere Aktualität. Eine einzige Longlist zu erstellen, die über alle drei Länder konsistent ist, dauert Wochen, wenn es überhaupt vollständig und verlässlich gelingt.
Keine Filtermöglichkeiten in den Primärquellen
Die offiziellen Register, das deutsche Handelsregister ebenso wie das österreichische Firmenbuch, sind für Einzelabfragen gebaut. Man gibt einen Firmennamen ein und bekommt einen Eintrag zurück. Was nicht funktioniert: präzise Listen erstellen. Auch Drittanbieter, die die lediglich Registerdaten verkaufen, schaffen hier keine Abhilfe, da hier keine Listenerstellung, die den hohen Ansprüchen von Corporate Development genügt, möglich ist.
Daten ohne Kontext
Selbst wenn man die Registerdaten hat: Sie liefern Firmennamen, Rechtsform, Sitz und Stammkapital. Was sie nicht liefern: Was macht das Unternehmen wirklich? Wie hat sich der Umsatz entwickelt? Wer sind die wirtschaftlichen Eigentümer? Wie sieht die Nachfolgesituation aus? Gibt es M&A-Aktivität? Für eine professionelle Einschätzung als Akquisitionsziel oder potenzieller Partner reichen Registerdaten allein nicht aus. Es existiert eine Vielzahl von Anbietern, die Registerdaten „digitalisieren“, dies ist jedoch für Corporate Development und M&A kaum zielführend.
Der Analystenengpass
Viele Corporate-Development-Teams lösen das Datenproblem, indem sie Analysten auf die Recherche setzen. Das skaliert aber nicht. eine Longlist mit 200+ Targets bedeutet das, wenn sorgsam recherchiert wird, oft tagelange Vollzeitarbeit. Und das pro Mandat. Und bei jedem neuen Suchprofil beginnt der Prozess von vorn.
Listenanbieter mit schlechter Präzision: Das WZ-Code-Problem
Einige Datenanbieter bieten zwar die Möglichkeit, Unternehmenslisten zu generieren – doch die Präzision dieser Listen ist für professionelles Target Screening oft unzureichend. Der Hauptgrund: Die meisten Listenanbieter stützen sich ausschließlich auf WZ-Codes (Wirtschaftszweigklassifikation) als Branchenfilter. Das klingt systematisch, ist in der Praxis aber ein massives Problem.
Keine inhaltliche Unternehmensanalyse: Was ein Unternehmen tatsächlich tut, wird nicht aus Websitedaten, Produktbeschreibungen oder Pressemitteilungen abgeleitet.
Veraltete Klassifikationen: Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell verändert haben, tragen oft noch den WZ-Code ihrer Gründung. Besonders in dynamischen Branchen wie IT, Healthtech oder erneuerbaren Energien führt das zu massiven Ungenauigkeiten.
Fehlende Plausibilitätsprüfung: Klassische Listenanbieter validieren nicht, ob ein Unternehmen tatsächlich noch aktiv ist, ob die angegebene Größenklasse plausibel ist oder ob die Branchenzuordnung zum aktuellen Geschäftsmodell passt.
So funktioniert Target Screening mit ProxDeal
ProxDeal ist eine KI-gestützte Firmendatenbank, die speziell für den DACH-Raum gebaut wurde. Die Plattform aggregiert Daten aus offiziellen Registern, dem Bundesanzeiger, Unternehmenswebsites und weiteren Quellen, und macht sie über eine einheitliche Oberfläche und API durchsuch- und filterbar. Für Corporate-Development-Teams bedeutet das einen grundlegend anderen Workflow.
1. Suchraum definieren - präzise und in Sekunden
Statt wochenlanger Vorrecherche definieren Corporate-Development-Teams ihren Suchraum direkt in ProxDeal: Branche eingrenzen, Umsatzgröße festlegen, Region wählen, Rechtsform filtern. Die Plattform durchsucht über 7 Millionen Unternehmensprofile und liefert eine qualifizierte Longlist.
Entscheidend: Die Suche geht über reine WZ-Codes und Registerbeschreibungen hinaus. Während klassische Listenanbieter Unternehmen ausschließlich anhand statischer Branchencodes zuordnen, nutzt ProxDeal zusätzlich KI-gestützte Websiteanalysen, Produktbeschreibungen und weitere Quellen, um die tatsächliche Tätigkeit eines Unternehmens zu erfassen. Das Ergebnis: Longlists mit deutlich weniger Rauschen und deutlich weniger blinden Flecken als bei reiner WZ-Code-Filterung.
Beispiel: Ein Industriekonzern sucht Akquisitionsziele im Bereich Gebäudetechnik in Süddeutschland, GmbH, 5–50 Mio. Euro Umsatz. In klassischen Quellen eine mehrtägige Recherche über verschiedene Register und Branchenverzeichnisse. In ProxDeal: ein Filtervorgang, fünf Minuten, fertige Longlist.
2. Longlist erstellen - vollständig und konsistent
Die resultierende Longlist enthält nicht nur Firmennamen, sondern strukturierte Profile: Stammdaten, Subbranchenklassifikation, Mitarbeiterzahl, Unternehmensbeschreibung, Geschäftsführung, Gesellschafterstruktur und Kontaktdaten. Alle Datenpunkte folgen derselben Struktur – über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinweg.
3. Benchmarken und priorisieren
Der eigentliche Hebel für Corporate Development liegt im Benchmarking. Sobald die Longlist steht, können Teams die Targets direkt in ProxDeal vergleichen: Entwicklung der Bilanzposten über mehrere Jahre, Umsatz-pro-Mitarbeiter-Verhältnisse, Margen, regionale Verteilung, Gesellschafterkonzentration.
Diese Vergleichbarkeit ist entscheidend. Ohne sie bleibt jedes Target eine Blackbox, die erst in der Due Diligence entziffert wird. Mit ihr können Corporate-Development-Teams schon in der Screening-Phase fundierte Priorisierungsentscheidungen treffen und ihre Kapazitäten auf die vielversprechendsten Targets konzentrieren.
4. Signale nutzen, die andere nicht sehen
ProxDeal liefert zahlreiche Datensignale, die in klassischen Datenbanken schlicht nicht verfügbar sind, u.a.
Nachfolgesignale: Wenn der Geschäftsführer einer GmbH ein übergabefähiges Alter erreicht hat und keine Nachfolger in der Gesellschafterstruktur erkennbar sind, ist das ein Hinweis auf eine potenzielle Nachfolgesituation und damit auf Verkaufsbereitschaft.
Insolvenzverfahren in Echtzeit: Tagesaktuelle Daten aus dem Insolvenzregister ermöglichen es, Distressed-Targets frühzeitig zu identifizieren.
Managementwechsel: Ein neuer Geschäftsführer kann auf strategische Neuausrichtung hindeuten und damit auf Gesprächsbereitschaft.
Gesellschafterkonzentration: Unternehmen mit einem einzigen Gesellschafter-Geschäftsführer haben eine andere Entscheidungsdynamik als solche mit breit gestreutem Gesellschafterkreis.
M&A-Aktivität und Partnerschaften: Strategische Zukäufe, Private Equity Buy Outs, Joint Ventures und Partnerschaften können mit ProxDeal erkannt werden und liefern wertvollen Kontext.
→ Präzise Longlists und Datensignale mit ProxDeal nutzen.
Vier Corporate-Development-Szenarien im Detail
Szenario 1: Buy-Side Target Screening
Ausgangslage: Ein mittelständisches Industrieunternehmen will durch Zukäufe in den Bereich erneuerbare Energien expandieren. Der Suchraum: Deutschland und Österreich, GmbH und GmbH & Co. KG, 2–20 Mio. Euro Umsatz, Branchencodes im Bereich Energie und Umwelttechnik.
Ohne ProxDeal: Das Team beauftragt einen Analysten, der Handelsregister, Bundesanzeiger, LinkedIn und Branchenverzeichnisse durchforstet. Nach erheblicher Zeit identifiziert er 80 Unternehmen, aber ohne einheitliche Datenlage, ohne Signale, ohne Kontext, ohne Synergieanalyse.
Mit ProxDeal: Die Filter sind in fünf Minuten gesetzt. Die Plattform liefert 340 Unternehmen, die alle Kriterien erfüllen – inklusive Bilanzsummen, Umsätze, Geschäftsführung und Gesellschafterstruktur. Das Team sieht sofort die vollständige Grundgesamtheit, kann Signale setzen und innerhalb kürzester Zeit eine priorisierte Shortlist aus der Longlist ableiten.
Die Synergieeffekte: Die Longlist ist nicht nur umfangreicher (340 statt 80 Targets), sondern auch unmittelbar handlungsfähig – mit Kontaktdaten für die Direktansprache und Synergien für die Einschätzung der Transaktionsdynamik.
Szenario 2: Branchenkonsolidierung und Platform-Strategie
Ausgangslage: Ein PE-Fonds hat eine Hausverwaltung als Plattform erworben und sucht jetzt Add-on-Targets. Die Kriterien: Hausverwaltungen in NRW und Bayern, 10–50 Mitarbeiter, positive Ertragslage.
ProxDeal ermöglicht hier nicht nur die Longlist-Erstellung, sondern auch den Branchenbenchmark direkt auf der Liste: Wie verteilen sich Hausverwaltungen nach Bundesland? Welche Bilanzsumme pro Mitarbeiter ist in der Branche üblich? Welche Targets sind finanziell überperformant?
Die Longlist wird so zur Grundlage einer datengetriebenen Konsolidierungsstrategie: Das Team sieht nicht nur, welche Targets existieren, sondern kann sie direkt nach strategischer Attraktivität ranken – basierend auf vergleichbaren, strukturierten Finanzdaten.
Szenario 3: Wettbewerbsanalyse für strategische Akquisitionen
Ausgangslage: Ein Technologieunternehmen evaluiert einen Zukauf und möchte vorher das Wettbewerbsumfeld des Targets verstehen: Wer sind die relevanten Wettbewerber? Wie groß sind sie? Wie entwickeln sie sich?
Mit ProxDeal kann das Corp-Dev-Team die gesamte Branche des Targets in Minuten als Liste generieren: alle Unternehmen mit gleichem oder verwandtem Branchencode, vergleichbare Größenklasse, regionale Überlappung. Das Ergebnis ist eine Marktlandkarte in Listenform und diversen professionellen Visaulierungsformaten - exportierbar, filterbar und sowohl für die interne Bewertung als auch für die Board-Präsentation nutzbar.
Die Synergie: Dieselbe Datenbasis, die für die Wettbewerbsanalyse genutzt wird, liefert gleichzeitig potenzielle alternative Targets. Wenn das ursprüngliche Akquisitionsziel nicht zum Abschluss kommt, steht bereits eine geprüfte Longlist mit Alternativen bereit.
Szenario 4: Monitoring und Pipeline-Management
Corporate Development ist kein einmaliger Prozess. Die besten Teams pflegen kontinuierliche Target-Pipelines und überwachen Veränderungen im Markt. ProxDeal unterstützt dieses Monitoring durch regelmäßig aktualisierte Daten: neue Jahresabschlüsse, Managementwechsel, Insolvenzverfahren, Gesellschafterwechsel.
Ein Target, das vor sechs Monaten kein Nachfolge - oder Übernahmesignal zeigte, kann heute ein klarer Kandidat sein. Ein Unternehmen, das gerade einen Managementwechsel durchlaufen hat, könnte jetzt gesprächsbereit sein. Und ein insolventes oder hochverschuldetes Unternehmen in der Branche eröffnet möglicherweise eine Distressed-M&A-Opportunity.
→ Jedes dieser Szenarien in Minuten statt Wochen. Testen Sie ProxDeal und erstellen Sie Ihre erste Longlist noch heute.
Die Datenbasis: Was ProxDeal für Corporate Development einzigartig macht
ProxDeal ist keine klassische Firmendatenbank, die einmal jährlich aktualisiert wird, sondern ein dynamisches hochperformantes System. Das Ergebnis:
7M+ Unternehmens-profile | 992M+ Datenpunkte | 100% DACH-Abdeckung |
Diese Datenbasis umfasst fünf strukturierte Kategorien, die einzeln oder als Vollprofil abrufbar sind:
Firmographics: Unternehmensname, Rechtsform, Adresse, Branchenklassifikation (auch WZ-Code), Mitarbeiterzahl, Produkte und Dienstleistungen.
Management: Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte, Komplementäre und Kommanditisten.
Ownership: Gesellschafterdaten, Beteiligungsquoten, Strukturen, Familienverhältnisse.
Financials: Bilanzsummen, Umsätze, Jahresüberschüsse, Eigenkapitalquoten etc. – als Zeitreihe über mehrere Jahre.
Digital & Contact: Website-Insights, und Kontaktdaten.
Alle Daten sind über die ProxDeal-Plattform per Browser zugänglich und als Excel exportierbar. Für Teams, die Daten direkt in eigene Systeme integrieren möchten, steht die ProxDeal-API (als seperates Produkt) zur Verfügung.
Warum klassische Quellen für Corporate Development nicht ausreichen
Viele Corporate-Development-Teams arbeiten noch mit einer Kombination aus manueller Recherche und Einzeldatenbanken. Der Vergleich mit einer integrierten Lösung wie ProxDeal zeigt die Limitierungen:
Kriterium | ProxDeal | Manuelle Recherche | Klassische Datenbanken |
DACH-Abdeckung | Vollständig (DE, AT, CH) | Abhängig von Kapazität | Meist nur DE |
Longlist-Generierung | Auf Knopfdruck, beliebig iterierbar | Wochen pro Mandat | Eingeschränkte Filter, keine echte Suchintelligenz, unpräzise Algorithmen |
Branchenklassifikation | KI-gestützt | Manuell/subjektiv | Nur WZ-Code (unpräzise) |
Listenpräzision | Hoch (KI-validiert, wenig Rauschen) | Abhängig vom Analysten | Niedrig oder sehr niedrig (viele Falsch-Treffer) |
Fortgeschrittene Datensignale | Ja, als Filter | Nein | Nein |
Insolvenzverfahren live | Ja | Manuell prüfbar | Nein |
Kombinierbare Suchkriterien | Unbegrenzt | Nicht möglich | Eingeschränkt |
Konsistente Datenstruktur | Über alle 3 Länder | Formatbrüche | Meist nur 1 Land |
Ergebnis in ... | Minuten | Tage bis Wochen | Stunden bis Tage |
API-Zugang | REST-API | — | Teilweise |
Der ideale Corporate-Development-Workflow mit ProxDeal
Ein typischer Workflow für ein Buy-Side-Mandat sieht mit ProxDeal so aus:
1. Strategischen Suchraum definieren: Branche, Region, Größenklasse, Rechtsform - die sogenannte „Hunt Zone“. Je präziser, desto effizienter die Ergebnisse.
2. Longlist generieren: Filter in ProxDeal setzen, Ergebnis prüfen, bei Bedarf iterieren. Eine Longlist mit 200 bis 800 Targets ist in Minuten erstellt.
3. Daten anreichern: Für die Longlist Website- und M&A-Insights, Finanzdaten, Gesellschafterstrukturen und Kontaktdaten hinzuladen. Auch Finanzinvestoren und Transaktionsdaten werden als seperate Longlist ausgegeben.
4. Benchmarken und priorisieren: Targets vergleichen und für die Shortlist selektieren.
5. Shortlist exportieren: Als Excel oder via API in das eigene CRM/M&A-Tool übertragen. Inkl. Kontaktdaten für die direkte Ansprache.
6. Monitoring aktivieren: Veränderungen im Target-Universum verfolgen: neue Jahresabschlüsse, Insolvenzanmeldungen, Gesellschafterwechsel.
Dieser Workflow reduziert den Zeitaufwand pro Mandat von Wochen auf Stunden und erhöht gleichzeitig die Abdeckung und Qualität der Ergebnisse deutlich.
Warum der DACH-Raum besondere Datenintelligenz erfordert
Der deutschsprachige Raum hat Eigenheiten, die globale Plattformen nicht abbilden:
Mittelstandsdominanz: Der Großteil der M&A-Targets in DACH sind inhabergeführte GmbHs, nicht börsennotierte Unternehmen. Daten über diese Firmen sind schwerer zugänglich als über Listed Companies.
Publizitätspflichten: Deutsche GmbHs müssen beim Bundesanzeiger veröffentlichen, zumindest theoretisch. In der Praxis verzögern viele die Einreichung oder nutzen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften. Andere Länder haben andere Publizitätspflichten (und damit auch teilweise weniger oder mehr verfügbare Primärdaten). ProxDeal geht mit diesen Lücken professionell um, sodass Corporate Development Teams stets auf die verlässlichste und umfangreichste Datenlage zurückgreifen können.
Drei Länder, drei Rechtssysteme: Handelsregister (DE), Firmenbuch (AT), Zefix/SHAB (CH)… jedes Land hat ein anderes Register mit anderen Datenformaten. Eine DACH-übergreifende Analyse erfordert eine Plattform, die alle drei Systeme integriert.
Nachfolgewelle: Die demografische Struktur des DACH-Mittelstands führt zu einer historischen Nachfolgewelle. Hunderttausende Unternehmen stehen in den nächsten Jahren vor der Übergabe. Corporate-Development-Teams, die diese Signale früh erkennen, haben einen massiven Informationsvorsprung.
Häufige Fragen von Corporate-Development-Teams
Wie aktuell sind die Daten?
ProxDeal setzt KI-Agenten ein, die Daten live von Unternehmenswebsites und offiziellen Quellen recherchieren. Registerdaten werden zeitnah nach Veröffentlichung integriert; Kontakt- und Websitedaten werden zusätzlich on-demand live aktualisiert.
Kann ich die Daten in mein CRM oder M&A-Tool integrieren?
Ja. Die ProxDeal-API liefert strukturierte Daten in fünf Kategorien (Firmographics, Management, Ownership, Financials, Digital & Contact). Die Integration in CRMs wie Salesforce, HubSpot oder spezialisierte M&A-Plattformen ist damit problemlos möglich.
Wie unterscheidet sich ProxDeal von anderen Anbietern?
ProxDeal ist die einzige Plattform mit vollständiger DACH-Abdeckung (Deutschland, Österreich, Schweiz), die strukturierte Primärdaten speziell für Corporate-Finance- und Corporate-Development-Teams bereitstellt und präzise 360-Grad-Longlists für M&A-Prozesse ermöglicht.
Ist ProxDeal DSGVO-konform?
Ja. Alle Daten werden in deutschen Rechenzentren (Frankfurt) verarbeitet. Die Datenverarbeitung ist vollständig DSGVO-konform.
Corporate Development gehört zu den strategisch wichtigsten Funktionen in jedem wachstumsorientierten Unternehmen. Die Aufgabe: Akquisitionsziele identifizieren, bewerten und priorisieren. Und das bevor der Wettbewerb sie findet. In der Praxis scheitert dieser Prozess in DACH allerdings regelmäßig an zwei überraschend banalen Hürde: der Datenlage und der strukturierten Longlist.
Während Corporate-Development-Teams in den USA und UK längst mit spezialisierten Plattformen arbeiten, stützen sich viele DACH-Teams noch auf fragmentierte Quellen: Handelsregister-Einzelabfragen oder Insellösungen, veraltete Branchenverzeichnisse und Datenbanken, manuell gepflegte Excel-Listen und das persönliche Netzwerk der Partner (das naturgemäß begrenzt ist).
Das Ergebnis: Longlists, die weder vollständig noch vergleichbar sind. Entscheidungen, die auf lückenhaften Informationen basieren. Und Akquisitionsprozesse, die an Geschwindigkeit und Treffsicherheit verlieren. Dieser Artikel zeigt, wie sich das mit einer Longlist-Infrastruktur, die für den DACH-Raum ändern lässst: vollständige Abdeckung, präzise Filterbarkeit und sofort vergleichbare Firmendaten.
Das Problem: Warum Target Screening in DACH so schwierig ist
Corporate-Development-Teams folgen typischerweise einem bewährten Prozess: Suchraum definieren, Longlist erstellen, Kriterien anlegen, Shortlist ableiten, Targets priorisieren. Auf dem Papier klingt das systematisch. In der Realität stößt dieser Prozess in Deutschland, Österreich und der Schweiz schnell an Grenzen.
Fragmentierte Datenquellen
Wer den DACH-Markt systematisch durchleuchten will, muss Daten aus Dutzenden Quellen zusammentragen: Handelsregister, Bundesanzeiger, Firmenbuch, Zefix, Branchendatenbanken, LinkedIn, Unternehmenswebsites, Pressepublikationen. Jede Quelle hat ein anderes Format, andere Abdeckung und andere Aktualität. Eine einzige Longlist zu erstellen, die über alle drei Länder konsistent ist, dauert Wochen, wenn es überhaupt vollständig und verlässlich gelingt.
Keine Filtermöglichkeiten in den Primärquellen
Die offiziellen Register, das deutsche Handelsregister ebenso wie das österreichische Firmenbuch, sind für Einzelabfragen gebaut. Man gibt einen Firmennamen ein und bekommt einen Eintrag zurück. Was nicht funktioniert: präzise Listen erstellen. Auch Drittanbieter, die die lediglich Registerdaten verkaufen, schaffen hier keine Abhilfe, da hier keine Listenerstellung, die den hohen Ansprüchen von Corporate Development genügt, möglich ist.
Daten ohne Kontext
Selbst wenn man die Registerdaten hat: Sie liefern Firmennamen, Rechtsform, Sitz und Stammkapital. Was sie nicht liefern: Was macht das Unternehmen wirklich? Wie hat sich der Umsatz entwickelt? Wer sind die wirtschaftlichen Eigentümer? Wie sieht die Nachfolgesituation aus? Gibt es M&A-Aktivität? Für eine professionelle Einschätzung als Akquisitionsziel oder potenzieller Partner reichen Registerdaten allein nicht aus. Es existiert eine Vielzahl von Anbietern, die Registerdaten „digitalisieren“, dies ist jedoch für Corporate Development und M&A kaum zielführend.
Der Analystenengpass
Viele Corporate-Development-Teams lösen das Datenproblem, indem sie Analysten auf die Recherche setzen. Das skaliert aber nicht. eine Longlist mit 200+ Targets bedeutet das, wenn sorgsam recherchiert wird, oft tagelange Vollzeitarbeit. Und das pro Mandat. Und bei jedem neuen Suchprofil beginnt der Prozess von vorn.
Listenanbieter mit schlechter Präzision: Das WZ-Code-Problem
Einige Datenanbieter bieten zwar die Möglichkeit, Unternehmenslisten zu generieren – doch die Präzision dieser Listen ist für professionelles Target Screening oft unzureichend. Der Hauptgrund: Die meisten Listenanbieter stützen sich ausschließlich auf WZ-Codes (Wirtschaftszweigklassifikation) als Branchenfilter. Das klingt systematisch, ist in der Praxis aber ein massives Problem.
Keine inhaltliche Unternehmensanalyse: Was ein Unternehmen tatsächlich tut, wird nicht aus Websitedaten, Produktbeschreibungen oder Pressemitteilungen abgeleitet.
Veraltete Klassifikationen: Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell verändert haben, tragen oft noch den WZ-Code ihrer Gründung. Besonders in dynamischen Branchen wie IT, Healthtech oder erneuerbaren Energien führt das zu massiven Ungenauigkeiten.
Fehlende Plausibilitätsprüfung: Klassische Listenanbieter validieren nicht, ob ein Unternehmen tatsächlich noch aktiv ist, ob die angegebene Größenklasse plausibel ist oder ob die Branchenzuordnung zum aktuellen Geschäftsmodell passt.
So funktioniert Target Screening mit ProxDeal
ProxDeal ist eine KI-gestützte Firmendatenbank, die speziell für den DACH-Raum gebaut wurde. Die Plattform aggregiert Daten aus offiziellen Registern, dem Bundesanzeiger, Unternehmenswebsites und weiteren Quellen, und macht sie über eine einheitliche Oberfläche und API durchsuch- und filterbar. Für Corporate-Development-Teams bedeutet das einen grundlegend anderen Workflow.
1. Suchraum definieren - präzise und in Sekunden
Statt wochenlanger Vorrecherche definieren Corporate-Development-Teams ihren Suchraum direkt in ProxDeal: Branche eingrenzen, Umsatzgröße festlegen, Region wählen, Rechtsform filtern. Die Plattform durchsucht über 7 Millionen Unternehmensprofile und liefert eine qualifizierte Longlist.
Entscheidend: Die Suche geht über reine WZ-Codes und Registerbeschreibungen hinaus. Während klassische Listenanbieter Unternehmen ausschließlich anhand statischer Branchencodes zuordnen, nutzt ProxDeal zusätzlich KI-gestützte Websiteanalysen, Produktbeschreibungen und weitere Quellen, um die tatsächliche Tätigkeit eines Unternehmens zu erfassen. Das Ergebnis: Longlists mit deutlich weniger Rauschen und deutlich weniger blinden Flecken als bei reiner WZ-Code-Filterung.
Beispiel: Ein Industriekonzern sucht Akquisitionsziele im Bereich Gebäudetechnik in Süddeutschland, GmbH, 5–50 Mio. Euro Umsatz. In klassischen Quellen eine mehrtägige Recherche über verschiedene Register und Branchenverzeichnisse. In ProxDeal: ein Filtervorgang, fünf Minuten, fertige Longlist.
2. Longlist erstellen - vollständig und konsistent
Die resultierende Longlist enthält nicht nur Firmennamen, sondern strukturierte Profile: Stammdaten, Subbranchenklassifikation, Mitarbeiterzahl, Unternehmensbeschreibung, Geschäftsführung, Gesellschafterstruktur und Kontaktdaten. Alle Datenpunkte folgen derselben Struktur – über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinweg.
3. Benchmarken und priorisieren
Der eigentliche Hebel für Corporate Development liegt im Benchmarking. Sobald die Longlist steht, können Teams die Targets direkt in ProxDeal vergleichen: Entwicklung der Bilanzposten über mehrere Jahre, Umsatz-pro-Mitarbeiter-Verhältnisse, Margen, regionale Verteilung, Gesellschafterkonzentration.
Diese Vergleichbarkeit ist entscheidend. Ohne sie bleibt jedes Target eine Blackbox, die erst in der Due Diligence entziffert wird. Mit ihr können Corporate-Development-Teams schon in der Screening-Phase fundierte Priorisierungsentscheidungen treffen und ihre Kapazitäten auf die vielversprechendsten Targets konzentrieren.
4. Signale nutzen, die andere nicht sehen
ProxDeal liefert zahlreiche Datensignale, die in klassischen Datenbanken schlicht nicht verfügbar sind, u.a.
Nachfolgesignale: Wenn der Geschäftsführer einer GmbH ein übergabefähiges Alter erreicht hat und keine Nachfolger in der Gesellschafterstruktur erkennbar sind, ist das ein Hinweis auf eine potenzielle Nachfolgesituation und damit auf Verkaufsbereitschaft.
Insolvenzverfahren in Echtzeit: Tagesaktuelle Daten aus dem Insolvenzregister ermöglichen es, Distressed-Targets frühzeitig zu identifizieren.
Managementwechsel: Ein neuer Geschäftsführer kann auf strategische Neuausrichtung hindeuten und damit auf Gesprächsbereitschaft.
Gesellschafterkonzentration: Unternehmen mit einem einzigen Gesellschafter-Geschäftsführer haben eine andere Entscheidungsdynamik als solche mit breit gestreutem Gesellschafterkreis.
M&A-Aktivität und Partnerschaften: Strategische Zukäufe, Private Equity Buy Outs, Joint Ventures und Partnerschaften können mit ProxDeal erkannt werden und liefern wertvollen Kontext.
→ Präzise Longlists und Datensignale mit ProxDeal nutzen.
Vier Corporate-Development-Szenarien im Detail
Szenario 1: Buy-Side Target Screening
Ausgangslage: Ein mittelständisches Industrieunternehmen will durch Zukäufe in den Bereich erneuerbare Energien expandieren. Der Suchraum: Deutschland und Österreich, GmbH und GmbH & Co. KG, 2–20 Mio. Euro Umsatz, Branchencodes im Bereich Energie und Umwelttechnik.
Ohne ProxDeal: Das Team beauftragt einen Analysten, der Handelsregister, Bundesanzeiger, LinkedIn und Branchenverzeichnisse durchforstet. Nach erheblicher Zeit identifiziert er 80 Unternehmen, aber ohne einheitliche Datenlage, ohne Signale, ohne Kontext, ohne Synergieanalyse.
Mit ProxDeal: Die Filter sind in fünf Minuten gesetzt. Die Plattform liefert 340 Unternehmen, die alle Kriterien erfüllen – inklusive Bilanzsummen, Umsätze, Geschäftsführung und Gesellschafterstruktur. Das Team sieht sofort die vollständige Grundgesamtheit, kann Signale setzen und innerhalb kürzester Zeit eine priorisierte Shortlist aus der Longlist ableiten.
Die Synergieeffekte: Die Longlist ist nicht nur umfangreicher (340 statt 80 Targets), sondern auch unmittelbar handlungsfähig – mit Kontaktdaten für die Direktansprache und Synergien für die Einschätzung der Transaktionsdynamik.
Szenario 2: Branchenkonsolidierung und Platform-Strategie
Ausgangslage: Ein PE-Fonds hat eine Hausverwaltung als Plattform erworben und sucht jetzt Add-on-Targets. Die Kriterien: Hausverwaltungen in NRW und Bayern, 10–50 Mitarbeiter, positive Ertragslage.
ProxDeal ermöglicht hier nicht nur die Longlist-Erstellung, sondern auch den Branchenbenchmark direkt auf der Liste: Wie verteilen sich Hausverwaltungen nach Bundesland? Welche Bilanzsumme pro Mitarbeiter ist in der Branche üblich? Welche Targets sind finanziell überperformant?
Die Longlist wird so zur Grundlage einer datengetriebenen Konsolidierungsstrategie: Das Team sieht nicht nur, welche Targets existieren, sondern kann sie direkt nach strategischer Attraktivität ranken – basierend auf vergleichbaren, strukturierten Finanzdaten.
Szenario 3: Wettbewerbsanalyse für strategische Akquisitionen
Ausgangslage: Ein Technologieunternehmen evaluiert einen Zukauf und möchte vorher das Wettbewerbsumfeld des Targets verstehen: Wer sind die relevanten Wettbewerber? Wie groß sind sie? Wie entwickeln sie sich?
Mit ProxDeal kann das Corp-Dev-Team die gesamte Branche des Targets in Minuten als Liste generieren: alle Unternehmen mit gleichem oder verwandtem Branchencode, vergleichbare Größenklasse, regionale Überlappung. Das Ergebnis ist eine Marktlandkarte in Listenform und diversen professionellen Visaulierungsformaten - exportierbar, filterbar und sowohl für die interne Bewertung als auch für die Board-Präsentation nutzbar.
Die Synergie: Dieselbe Datenbasis, die für die Wettbewerbsanalyse genutzt wird, liefert gleichzeitig potenzielle alternative Targets. Wenn das ursprüngliche Akquisitionsziel nicht zum Abschluss kommt, steht bereits eine geprüfte Longlist mit Alternativen bereit.
Szenario 4: Monitoring und Pipeline-Management
Corporate Development ist kein einmaliger Prozess. Die besten Teams pflegen kontinuierliche Target-Pipelines und überwachen Veränderungen im Markt. ProxDeal unterstützt dieses Monitoring durch regelmäßig aktualisierte Daten: neue Jahresabschlüsse, Managementwechsel, Insolvenzverfahren, Gesellschafterwechsel.
Ein Target, das vor sechs Monaten kein Nachfolge - oder Übernahmesignal zeigte, kann heute ein klarer Kandidat sein. Ein Unternehmen, das gerade einen Managementwechsel durchlaufen hat, könnte jetzt gesprächsbereit sein. Und ein insolventes oder hochverschuldetes Unternehmen in der Branche eröffnet möglicherweise eine Distressed-M&A-Opportunity.
→ Jedes dieser Szenarien in Minuten statt Wochen. Testen Sie ProxDeal und erstellen Sie Ihre erste Longlist noch heute.
Die Datenbasis: Was ProxDeal für Corporate Development einzigartig macht
ProxDeal ist keine klassische Firmendatenbank, die einmal jährlich aktualisiert wird, sondern ein dynamisches hochperformantes System. Das Ergebnis:
7M+ Unternehmens-profile | 992M+ Datenpunkte | 100% DACH-Abdeckung |
Diese Datenbasis umfasst fünf strukturierte Kategorien, die einzeln oder als Vollprofil abrufbar sind:
Firmographics: Unternehmensname, Rechtsform, Adresse, Branchenklassifikation (auch WZ-Code), Mitarbeiterzahl, Produkte und Dienstleistungen.
Management: Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte, Komplementäre und Kommanditisten.
Ownership: Gesellschafterdaten, Beteiligungsquoten, Strukturen, Familienverhältnisse.
Financials: Bilanzsummen, Umsätze, Jahresüberschüsse, Eigenkapitalquoten etc. – als Zeitreihe über mehrere Jahre.
Digital & Contact: Website-Insights, und Kontaktdaten.
Alle Daten sind über die ProxDeal-Plattform per Browser zugänglich und als Excel exportierbar. Für Teams, die Daten direkt in eigene Systeme integrieren möchten, steht die ProxDeal-API (als seperates Produkt) zur Verfügung.
Warum klassische Quellen für Corporate Development nicht ausreichen
Viele Corporate-Development-Teams arbeiten noch mit einer Kombination aus manueller Recherche und Einzeldatenbanken. Der Vergleich mit einer integrierten Lösung wie ProxDeal zeigt die Limitierungen:
Kriterium | ProxDeal | Manuelle Recherche | Klassische Datenbanken |
DACH-Abdeckung | Vollständig (DE, AT, CH) | Abhängig von Kapazität | Meist nur DE |
Longlist-Generierung | Auf Knopfdruck, beliebig iterierbar | Wochen pro Mandat | Eingeschränkte Filter, keine echte Suchintelligenz, unpräzise Algorithmen |
Branchenklassifikation | KI-gestützt | Manuell/subjektiv | Nur WZ-Code (unpräzise) |
Listenpräzision | Hoch (KI-validiert, wenig Rauschen) | Abhängig vom Analysten | Niedrig oder sehr niedrig (viele Falsch-Treffer) |
Fortgeschrittene Datensignale | Ja, als Filter | Nein | Nein |
Insolvenzverfahren live | Ja | Manuell prüfbar | Nein |
Kombinierbare Suchkriterien | Unbegrenzt | Nicht möglich | Eingeschränkt |
Konsistente Datenstruktur | Über alle 3 Länder | Formatbrüche | Meist nur 1 Land |
Ergebnis in ... | Minuten | Tage bis Wochen | Stunden bis Tage |
API-Zugang | REST-API | — | Teilweise |
Der ideale Corporate-Development-Workflow mit ProxDeal
Ein typischer Workflow für ein Buy-Side-Mandat sieht mit ProxDeal so aus:
1. Strategischen Suchraum definieren: Branche, Region, Größenklasse, Rechtsform - die sogenannte „Hunt Zone“. Je präziser, desto effizienter die Ergebnisse.
2. Longlist generieren: Filter in ProxDeal setzen, Ergebnis prüfen, bei Bedarf iterieren. Eine Longlist mit 200 bis 800 Targets ist in Minuten erstellt.
3. Daten anreichern: Für die Longlist Website- und M&A-Insights, Finanzdaten, Gesellschafterstrukturen und Kontaktdaten hinzuladen. Auch Finanzinvestoren und Transaktionsdaten werden als seperate Longlist ausgegeben.
4. Benchmarken und priorisieren: Targets vergleichen und für die Shortlist selektieren.
5. Shortlist exportieren: Als Excel oder via API in das eigene CRM/M&A-Tool übertragen. Inkl. Kontaktdaten für die direkte Ansprache.
6. Monitoring aktivieren: Veränderungen im Target-Universum verfolgen: neue Jahresabschlüsse, Insolvenzanmeldungen, Gesellschafterwechsel.
Dieser Workflow reduziert den Zeitaufwand pro Mandat von Wochen auf Stunden und erhöht gleichzeitig die Abdeckung und Qualität der Ergebnisse deutlich.
Warum der DACH-Raum besondere Datenintelligenz erfordert
Der deutschsprachige Raum hat Eigenheiten, die globale Plattformen nicht abbilden:
Mittelstandsdominanz: Der Großteil der M&A-Targets in DACH sind inhabergeführte GmbHs, nicht börsennotierte Unternehmen. Daten über diese Firmen sind schwerer zugänglich als über Listed Companies.
Publizitätspflichten: Deutsche GmbHs müssen beim Bundesanzeiger veröffentlichen, zumindest theoretisch. In der Praxis verzögern viele die Einreichung oder nutzen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften. Andere Länder haben andere Publizitätspflichten (und damit auch teilweise weniger oder mehr verfügbare Primärdaten). ProxDeal geht mit diesen Lücken professionell um, sodass Corporate Development Teams stets auf die verlässlichste und umfangreichste Datenlage zurückgreifen können.
Drei Länder, drei Rechtssysteme: Handelsregister (DE), Firmenbuch (AT), Zefix/SHAB (CH)… jedes Land hat ein anderes Register mit anderen Datenformaten. Eine DACH-übergreifende Analyse erfordert eine Plattform, die alle drei Systeme integriert.
Nachfolgewelle: Die demografische Struktur des DACH-Mittelstands führt zu einer historischen Nachfolgewelle. Hunderttausende Unternehmen stehen in den nächsten Jahren vor der Übergabe. Corporate-Development-Teams, die diese Signale früh erkennen, haben einen massiven Informationsvorsprung.
Häufige Fragen von Corporate-Development-Teams
Wie aktuell sind die Daten?
ProxDeal setzt KI-Agenten ein, die Daten live von Unternehmenswebsites und offiziellen Quellen recherchieren. Registerdaten werden zeitnah nach Veröffentlichung integriert; Kontakt- und Websitedaten werden zusätzlich on-demand live aktualisiert.
Kann ich die Daten in mein CRM oder M&A-Tool integrieren?
Ja. Die ProxDeal-API liefert strukturierte Daten in fünf Kategorien (Firmographics, Management, Ownership, Financials, Digital & Contact). Die Integration in CRMs wie Salesforce, HubSpot oder spezialisierte M&A-Plattformen ist damit problemlos möglich.
Wie unterscheidet sich ProxDeal von anderen Anbietern?
ProxDeal ist die einzige Plattform mit vollständiger DACH-Abdeckung (Deutschland, Österreich, Schweiz), die strukturierte Primärdaten speziell für Corporate-Finance- und Corporate-Development-Teams bereitstellt und präzise 360-Grad-Longlists für M&A-Prozesse ermöglicht.
Ist ProxDeal DSGVO-konform?
Ja. Alle Daten werden in deutschen Rechenzentren (Frankfurt) verarbeitet. Die Datenverarbeitung ist vollständig DSGVO-konform.


VORTEIL SICHERN
Mehr über ProxDeal PRO
erfahren & kostenlos testen.
Mehr über ProxDeal PRO
erfahren & kostenlos testen.
Unsere Lösung wurde speziell für den deutschen M&A-Markt entwickelt. Sichern Sie sich jetzt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Unsere Lösung wurde speziell für den deutschen M&A-Markt entwickelt. Sichern Sie sich jetzt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.





