PROXDEAL AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen


PROXDEAL AGB STAND 22.10.2025
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zur Nutzung der SaaS-Lösung „ProxDeal“ Stand: 22.10.2025
1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das
Vertragsverhältnis zwischen der ProxDeal GmbH, mit Sitz in München,
Deutschland (Anbieterin) und dem jeweiligen Vertragspartner (Kunde)
betreffend die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „ProxDeal“. Die
jeweils aktuellen Kontaktdaten der Anbieterin sind dem Impressum zu
entnehmen. Die Dienstleistungen der Anbieterin richten sich
ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische
Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche
Sondervermögen im Sinne von § 310 Abs. 1 BGB. Verbraucher im Sinne
des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
1.2. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses
gültige Fassung der AGB. Entgegenstehende oder ergänzende
Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn,
ProxDeal stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Dieses
Zustimmungserfordernis gilt auch dann, wenn der Käufer im Rahmen der
Bestellung auf seine AGB verweist und wir den AGB nicht ausdrücklich
widersprochen haben.
1.3. Diese AGB gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit
auch dann, wenn bei Zusatzverträgen darauf nicht ausdrücklich
hingewiesen wird.
1.4. „Dienstleistung“ bezeichnet die SaaS-Lösung „ProxDeal“, die mittels
künstlicher Intelligenz und Datenanalyse eine Suche nach passenden
Unternehmen für M&A-Transaktionen ermöglicht; der Kunde kann aus
den Suchergebnissen eigenständig Long- und Shortlists erstellen.
1.5. „Benutzer“ ist jede vom Kunden autorisierte Person, die die
Dienstleistung im Namen des Kunden nutzt.
1.6. „Vertrauliche Informationen“ sind alle Informationen, die als
vertraulich gekennzeichnet sind oder deren Vertraulichkeit sich aus
ihrem Inhalt oder den näheren Umständen ihrer Verarbeitung ergibt
2. Vertragsgegenstand
2.1. Die Anbieterin gewährt dem Kunden im Rahmen dieser AGB Zugang
zur SaaS-Dienstleistung „ProxDeal“. Diese umfasst insbesondere die
vollautomatisierte und KI-gestützte Suche nach passenden Unternehmen
für Käufer sowie die Erstellung und Verwaltung eigener Long- und
Shortlists. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen
Angebot.
2.2. Die Anbieterin räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein
nicht-exklusives, nicht-übertragbares und widerrufliches Recht zur
Nutzung der Dienstleistung ein. Änderungen oder Weiterentwicklungen,
die sich wesentlich auf den Funktionsumfang auswirken, werden dem
Kunden in angemessener Form angezeigt.
3. Nutzungsbedingungen
3.1. Der Kunde darf die Dienstleistung ausschließlich für eigene interne
Geschäftszwecke nutzen. Jede über den vereinbarten Umfang
hinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung
der Anbieterin. Jede missbräuchliche Nutzung ist untersagt.
3.2. Eine missbräuchliche Nutzung der Dienstleistung liegt
insbesondere vor, wenn der Kunde oder ein von ihm autorisierter
Benutzer Sicherheitsmechanismen umgeht, unberechtigten Dritten
Zugang ermöglicht, Daten rechtswidrig verwendet, automatisierte
Skripte/Bots zur massenhaften Abfrage nutzt oder andere Handlungen
vornimmt, die die Infrastruktur der Anbieterin erheblich beeinträchtigen.
Bei Missbrauch ist die Anbieterin berechtigt, den Vertrag fristlos zu
kündigen oder den Zugang zu sperren.
3.3. Der Kunde ist verpflichtet, angemessene Sicherheitsmaßnahmen in
seinem Einflussbereich zu treffen, um eine missbräuchliche Nutzung oder
eine unbefugte Nutzung der Dienstleistung durch Dritte zu unterbinden.
3.4. Die Nutzung der Dienstleistung ist auf den vertraglich vereinbarten
Benutzerzugang (Seat) beschränkt. Jeder Seat ist personengebunden
(Named-User-Lizenz) und darf nicht ohne Zustimmung der Anbieterin auf
andere Personen übertragen werden. Eine einmalige Umbuchung pro
Jahr ist zulässig, sofern die Anbieterin vorab informiert wird. Zusätzliche
Seats können gegen gesonderte Vergütung erworben werden; die
Konditionen werden im Angebot oder in einer separaten Vereinbarung
festgelegt.
3.5. Obwohl die Dienstleistung hinsichtlich der Abfrageanzahl nicht
ausdrücklich limitiert ist, verpflichtet sich der Kunde zu einer üblichen
und angemessenen Nutzung (Fair-Use). Eine übermäßige Beanspruchung
oder automatisierte Massenzugriffe, die die Infrastruktur der Anbieterin
beeinträchtigen, sind untersagt. Bei Verstoß kann der Anbieter den
Zugriff vorübergehend einschränken oder sperren, bis das Verhalten
abgestellt wird.
4. Gebühren und Zahlungsbedingungen
4.1. Die wiederkehrenden Gebühren für die Dienstleistung ergeben sich
aus dem jeweiligen Angebot. Zusätzliche Seats können gegen Aufpreis
erworben werden, wie im Angebot oder in einer Preisliste angegeben.
4.2. Die Rechnungsstellung erfolgt, sofern nichts anderes vereinbart ist,
monatlich im Voraus. Zahlungen sind binnen sieben Tagen ab
Rechnungsdatum ohne Abzüge fällig. Zahlungen erfolgen grundsätzlich
per Banküberweisung, sofern nicht ausdrücklich eine andere Zahlungsart
vereinbart wurde.
4.3. Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin nach einer erfolglosen
schriftlichen Mahnung und Ablauf der darin gesetzten Frist berechtigt,
Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen und den Zugang zur
Dienstleistung auszusetzen, bis sämtliche fälligen Beträge beglichen sind.
Bereits gezahlte Gebühren werden nicht erstattet.
4.4. Die Anbieterin stellt die Dienstleistung „ProxDeal“ in
unterschiedlichen Abo-Optionen bereit, die sich insbesondere in
Funktionsumfang, unterstützenden Services (Support), Nutzeranzahl
und/oder Gebühren unterscheiden können. Die konkreten Inhalte, Limits
und Preise der jeweiligen Abo-Optionen werden im jeweiligen Angebot
oder in einer Preisliste festgelegt. Ein Wechsel der Abo-Option während
der Vertragslaufzeit ist nur mit Zustimmung der Anbieterin und
angepasster Vergütung möglich.
5. Laufzeit und Kündigung
5.1. Der Vertragsschluss erfolgt durch Annahme des jeweiligen Angebots
sowie die Bestätigung dieser AGB. Die Laufzeit und der
Leistungszeitraum richten sich nach dem jeweiligen Angebot. Der
Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten, sofern nichts
anderes im Angebot festgelegt ist. Er verlängert sich automatisch um
jeweils zwölf Monate, wenn nicht fristgerecht (wie im Angebot definiert,
sonst 3 Monate) zum Laufzeitende gekündigt wird.
5.2. Im Falle einer vereinbarten Mindestlaufzeit ist der Kunde berechtigt,
den Vertrag jederzeit mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende
zu kündigen, um zu einem anderen Dienstleistungsanbieter, der
vergleichbare Leistungen erbringt zu wechseln (Wechselkündigung). Ein
spezielles Wechselentgelt wird dafür nicht verrechnet. Der Kunde kann
zwischen einer Vertragsbeendigung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
der Wechselkündigung und einer entgeltlichen Weiternutzung des
Dienstes bis zum Ablauf der vereinbarten Mindestlaufzeit wählen. Wurde
zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Wechselkündigung die
Mindestlaufzeit noch nicht erreicht und hat der Kunde auf die
Fortsetzung der Nutzung verzichtet, so wird das anteilige restliche
Jahresentgelt spätestens mit dem vollzogenen Wechsel fällig. Auch nach
Erreichen der Mindestlaufzeit kann ProxDeal im Falle einer
Wechselkündigung dann Entgelte einheben, wenn aus technischen
Gründen eine Übergangsphase für den Vollzug des Wechsels über den
Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Wechselkündigung hinaus benötigt
wird.
5.3. Das Recht zur (fristlosen) außerordentlichen Kündigung aus
wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt
insbesondere vor, wenn ein wesentlicher Verstoß gegen diese AGB
vorliegt, ein Insolvenzantrag über das Vermögen des Kunden gestellt
wurde oder ein Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen besteht.
5.4. Ungeachtet der genannten Kündigungsgründe behält sich die
Anbieterin das Recht vor, das Vertragsverhältnis außerordentlich zu
kündigen, wenn wesentliche Interessen der Anbieterin beeinträchtigt
werden oder die Fortsetzung aus wirtschaftlichen oder rechtlichen
Gründen unzumutbar ist. In einem solchen Fall erstattet die Anbieterin
bereits gezahlte Gebühren anteilig, sofern keine weitergehenden
Ansprüche der Anbieterin bestehen.
5.5. Nach Vertragsbeendigung ist der Kunde verpflichtet, die Nutzung
der Dienstleistung einzustellen. Die Anbieterin ist nicht verpflichtet,
Daten des Kunden nach Vertragsende zu speichern oder
wiederherzustellen. Der Kunde kann während der Vertragslaufzeit seine
Listen aus ProxDeal exportieren; nach Vertragsende ist kein Zugriff mehr
möglich, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen bestehen.
6. Gebühren- und Leistungsanpassung sowie andere Änderungen der AGB
6.1. Die Anbieterin ist berechtigt, die wiederkehrenden Gebühren für die
Dienstleistung, die Merkmale der Dienstleistung (insbesondere
Serviceumfang, Service-Level, Zusatzleistungen) oder andere Inhalte
dieser AGB einseitig anzupassen, soweit die Anpassung auf objektiv
nachvollziehbaren Gründen oder zwingenden Erfordernissen beruht,
insbesondere a) auf einer Erhöhung von Kosten für bezogene
Vorleistungen, etwa in Form von Lizenzkosten, b) technologischer
Weiterentwicklungen, c) auf gesetzlich oder behördlich angeordneten
Änderungen oder regulatorischen Auflagen oder d) auf einer
nachweisbaren Änderung insbesondere branchenspezifischer
Indexgrößen (z.B. Energiepreisindex, Arbeitskostenindex,
Verbraucherpreisindex) oder vergleichbarer externer Kostenindikatoren.
6.2. Die Anbieterin wird jede beabsichtigte Änderung im Sinne von Punkt
6.1. mit Relevanz für den Kunden diesem mindestens 30 Tage vor dem
geplanten Inkrafttreten schriftlich mitteilen. Die Mitteilung enthält eine
verständliche Darstellung der in Aussicht genommenen Änderung/en, der
Gründe hierfür, (bei Gebühren): der Grundlagen für die Berechnung der
Höhe der Anpassung sowie das Datum des Inkrafttretens.
6.3. Widerspricht der Kunde der/den ihm angekündigten Änderung/en
innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der entsprechenden Mitteilung
nicht ausdrücklich schriftlich, so wird/werden die Änderung/en wirksam.
Ein Widerspruch während der genannten Frist berechtigt die Anbieterin,
ihrerseits den Vertrag binnen 14 Tagen mit einer Frist von 30 Tagen zu
kündigen oder dem Kunden ein alternatives Angebot zu unterbreiten.
Erfolgt weder eine Kündigung durch die Anbieterin noch eine Einigung
auf einen neuen Vertrag, so wird das Vertragsverhältnis – sofern dem
nicht zwingende regulatorische oder nicht von der Anbieterin
beeinflussbare technische Hindernisse entgegenstehen – zu den
bisherigen Konditionen bis zum Ende der ursprünglich vereinbarten
Dauer fortgesetzt.
6.4. Der Kunde ist berechtigt, den Vertrag ab dem Zeitpunkt der
Mitteilung der in Aussicht genommenen Änderungen bis zum Zeitpunkt
deren geplanten Inkrafttretens außerordentlich und kostenfrei zu
kündigen, wenn die Änderung eine Erhöhung der Entgelte oder eine
Einschränkung der grundlegenden Funktion/en der Dienstleistung
bewirkt.
7. Vertraulichkeit
7.1. Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der
jeweils anderen Partei streng geheim zu halten und ausschließlich zur
Erfüllung des Vertrages zu verwenden. Die Verpflichtung gilt nicht für
Informationen, die öffentlich bekannt sind, oder die - ohne dass dies auf
einer Pflichtverletzung beruht - rechtmäßig von Dritten erlangt wurden
oder unabhängig entwickelt werden konnten.
7.2. Bei Vertragsende sind vertrauliche Informationen nach Wahl der
offenlegenden Partei entweder zurückzustellen oder zu vernichten, sofern
keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen.
8. Haftung und Gewährleistung
8.1. Die Haftung der Anbieterin beschränkt sich auf Vorsatz und grobe
Fahrlässigkeit.
8.2. Die Haftung ist betragsmäßig auf die Summe der in den letzten
zwölf Monaten vor Schadenseintritt entrichteten Nutzungsgebühren
begrenzt. Es wird insbesondere nicht für entgangene Gewinne,
Geschäftsverluste. oder indirekte Schäden aus dem Nutzungsvertrag
gehaftet.
8.3. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die unter der Marke ProxDeal
angebotene Dienstleistung im Jahresdurchschnitt eine Verfügbarkeit von
rund 98 % erreicht, was im Marktvergleich als hoher Wert einzustufen
ist. Kurzzeitige Ausfälle oder Wartungsarbeiten begründen keine
Ansprüche. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb
üblicher Geschäftszeiten durchgeführt und dem Kunden vorab angezeigt.
8.4. Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für den Verlust oder die
Beschädigung von Daten, sofern diese nicht auf vorsätzliches oder grob
fahrlässiges Verhalten der Anbieterin zurückzuführen ist. Es wird trotz
sorgfältiger Quellenauswahl keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit
oder Aktualität der bereitgestellten Daten übernommen.
9. Datenschutz
9.1. Für die DSGVO-konforme Weiterverarbeitung der über die
Dienstleistung erhaltenen personenbezogenen Daten durch den Kunden
ist dieser selbst verantwortlich und sorgt insbesondere für das Vorliegen
der erforderlichen Rechtsgrundlagen. Nach Vertragsende wird die
Anbieterin die bei ihr gespeicherten personenbezogenen Kundendaten,
sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen.
Darüber hinaus kann der Kunde jederzeit die Löschung sämtlicher
hochgeladener Daten verlangen, sofern keine rechtlichen Gründe (zB ein
anhängiger Rechtsstreit) entgegenstehen.
10. Weitere Leistungen und Nutzung
10.1. Der Kunde erhält mindestens einen Seat zur Dienstleistung. Weitere
Seats können nach Absprache und gesonderter Vergütung erworben
werden, sofern dies im Angebot vorgesehen ist.
10.2. Die Anbieterin ist berechtigt, das Kundenlogo als Referenz zu nutzen.
Der Kunde darf das ProxDeal-Logo bis auf Widerruf für eigene
Referenzen oder Marketingzwecke einsetzen.
10.3. Der Kunde kann der Anbieterin Feedback zur Produktentwicklung
geben, ohne dass sich daraus ein Anspruch auf Umsetzung besteht. Die
Anbieterin ist außerdem berechtigt, Rechte und Pflichten aus dem
Vertragsverhältnis auf Dritte zu übertragen, sofern keine wesentlichen
Interessen des Kunden beeinträchtigt werden.
10.4. Die Anbieterin kann zeitlich befristete Test- oder Beta-Zugänge
unentgeltlich bereitstellen. Für diese besteht keine Gewährleistung oder
Haftung, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen.
11. Nutzungsbedingungen für die Datenanreicherung mittels API-Integrationen
11.1. Leistungsbeschreibung
11.1.1. ProxDeal stellt in Form von API-Integrationen ausschließlich
technische Schnittstellen zu den Services von Drittanbietern bereit.
11.1.2. ProxDeal schuldet weder die Bereitstellung der durch die
Drittanbieter gelieferten Daten noch deren Richtigkeit, Vollständigkeit,
Aktualität oder die rechtliche Zulässigkeit deren Verarbeitung.
11.1.3. Der Zugriff auf die Services der Drittanbieter erfolgt
ausschließlich mittels eines vom Kunden direkt beim Drittanbieter
bezogenen eigenen API-Keys („Kunden-API-Key“).
11.1.4. Die Verarbeitung der über die jeweilige API-Integration
bezogenen Daten in Form der Anreicherung einer Longlist erfolgt
automatisiert und ohne inhaltliche Kontrolle durch ProxDeal.
11.2. Verantwortlichkeit des Kunden
11.2.1. Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass die Ermittlung,
Speicherung und Weiterverarbeitung der ihm über die jeweilige API-
Integration zugänglich gewordenen Daten allen anwendbaren
gesetzlichen Bestimmungen – insbesondere der
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz
(BDSG), dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) oder dem
Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) – entspricht.
11.2.2. Der Kunde stellt insbesondere sicher, dass er vor der
Verarbeitung von über die API-Integration ermittelten
personenbezogenen Daten über eine erforderliche Rechtsgrundlage (z. B.
Einwilligungen gemäß Art. 6 Abs. 1 DSGVO oder Vorliegen eines
berechtigten Interesses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) verfügt und
sämtliche Informations- und sonstigen Betroffenenrechte gewahrt
werden.
11.2.3. Der Kunde ist zudem dafür verantwortlich, keine Daten zu
verarbeiten, die unter eine besonderen Kategorie personenbezogener
Daten nach Art. 9 DSGVO fallen, es sei denn, es liegt ein Ausnahme im
Sinne von Art. 9 Abs. 2 DSGVO vor.
11.2.4. Der Kunde ist für die Einhaltung der Servicebedingungen des von
ihm jeweils in Anspruch genommenen Drittanbieters verantwortlich. Er
trifft insbesondere angemessene Maßnahmen zur Geheimhaltung seines
Kunden-API-Keys und zum Schutz vor dessen unbefugter Verwendung im
Rahmen der von ProxDeal bereitgestellten API-Integration. Über jede
vermutete oder festgestellte tatsächliche Kompromittierung des Kunden-
API-Keys wird er ProxDeal unverzüglich informieren. Sämtliche Anfragen,
die über die API-Integration unter Verwendung des Kunden-API-Keys
gestellt werden, gelten als vom Kunden veranlasst.
11.3. Haftungsausschluss
11.3.1. ProxDeal übernimmt insbesondere keinerlei Gewähr für
- die Verfügbarkeit der über die API-Integration zugänglichen Services
des jeweiligen Drittanbieters sowie die Richtigkeit, Vollständigkeit und
Aktualität der vom Drittanbieter bezogenen Daten;
- die rechtliche Zulässigkeit der Speicherung und Weiterverarbeitung
der vom Drittanbieter bezogenen Daten durch den Kunden;
- die Kompatibilität der über die jeweilige API-Integration bezogenen
Daten mit den Systemen oder Prozessen des Kunden sowie
- den Vertraulichkeitsschutz, die Gültigkeit oder die Unversehrtheit des
Kunden-API-Keys.
11.3.2. Jede Haftung von ProxDeal für Schäden, die aus der Nutzung
oder Unmöglichkeit der Nutzung der jeweiligen API-Integration sowie aus
der Verarbeitung der darüber erlangten Daten resultieren, wird – mit
Ausnahme von Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder
der Gesundheit und mit Ausnahme zwingender Haftung nach dem
Produkthaftungsgesetz – ausgeschlossen, sofern ProxDeal nicht Vorsatz
oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.
11.3.3. Bei grober Fahrlässigkeit beschränkt sich die Haftung von
ProxDeal auf den Ersatz des typisch vorhersehbaren Schadens; nicht
gehaftet wird für rein wirtschaftliche Schäden (insbesondere Umsatz-,
Gewinn- oder Datenverluste) oder mittelbare Folgeschäden beim Kunden.
11.3.4. Der Kunde stellt ProxDeal von sämtlichen Ansprüchen Dritter –
insbesondere von Behörden und betroffenen Personen – sowie von allen
hierdurch entstehenden Kosten (einschließlich angemessener
Rechtsverfolgungskosten) frei, die auf einer schuldhaften Verletzung der
Pflichten des Kunden aus diesen AGB oder aus anwendbaren
Datenschutzvorschriften beruhen.
11.4. Datenschutzrechtliche Rollenverteilung und Auftragsverarbeitung
11.4.1. ProxDeal wird durch die Bereitstellung der jeweiligen API-
Integration nicht selbst zum Verantwortlichen im Sinne des
Art. 4 Nr. 7 DSGVO in Bezug auf die dem Kunden durch die Nutzung der
API zugänglich gewordenen personenbezogenen Daten. Die
datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit für die Ermittlung, Speicherung
und Weiterverarbeitung solcher Daten liegt ausschließlich beim Kunden.
Durch die von ProxDeal ermöglichte Einbindung der vom Kunden im
Einzelfall über die jeweilige API-Integration gewonnenen
personenbezogenen Daten in eine Longlist, etwa in Form zusätzlicher
Spalten („Anreicherung“), tritt Proxdeal in die Rolle einer
Auftragsverarbeiterin im Sinne des Art. 4 Nr. 8 DSGVO.
Mit der Annahme dieser AGB kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag
zwischen dem Kunden (als Verantwortlichem) und Proxdeal (als
Auftragsverarbeiterin) im Sinne des Art. 28 Abs. 3 DSGVO zustande. In
ihrer Rolle als Auftragsverarbeiterin gewährleistet ProxDeal die
Einhaltung der Vorgaben des Art. 28 DSGVO, uzw. insbesondere, dass
- die Verarbeitung der vom Kunden über die jeweilige API-Integration
ermittelten personenbezogenen Daten ausschließlich für Zwecke der
Anreicherung der von Proxdeal generierten Suchergebnisse (Longlists)
erfolgt;
- alle bei ProxDeal mit der Verarbeitung der betreffenden
personenbezogenen Daten befassten Personen zur Vertraulichkeit
verpflichtet wurden oder einer angemessenen gesetzlichen
Verschwiegenheitspflicht unterliegen;
- durch ProxDeal alle gemäß Art. 32 DSGVO erforderlichen Maßnahmen
zur Gewährleistung der Datensicherheit in Bezug auf die bei Nutzung
der jeweiligen API-Integration verarbeiteten personenbezogenen
Daten ergriffen werden;
- der Kunde bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber
Betroffenen nach Kapitel III der DSGVO (zB Auskunftspflichten gemäß
Art. 15 DSGVO) durch ProxDeal nach Maßgabe ihrer technischen und
organisatorischen Möglichkeiten unterstützt wird;
- der Kunde bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen gemäß Art. 32 bis
36 DSGVO durch ProxDeal nach Maßgabe ihrer technischen und
organisatorischen Möglichkeiten unterstützt wird;
- die vom Kunden aus der Nutzung der jeweiligen API-Integration
gewonnenen personenbezogenen Daten nicht länger durch ProxDeal
gespeichert werden, als dies für die Erfüllung des Vertrages gegenüber
dem Kunden erforderlich ist.
- Proxdeal für die Verarbeitung keine anderen Subdienstleister
heranzieht als für die Erbringung des Dienstes Proxdeal als solchem.
11.4.2. Sofern und soweit ProxDeal technische Logs oder Metadaten
speichert, erfolgt dies ausschließlich zu Betriebs- und
Abrechnungszwecken, zu statistischen Zwecken sowie zur Erfüllung der
sich aus Art. 32 DSGVO ergebenden Pflichten (Datensicherheit); ProxDeal
kann sich dabei auf Art. 6 Abs. 1 lit. c (gesetzliche Verpflichtung) bzw. lit. f (berechtigtes Interesse) DSGVO stützen.
12. Schlussbestimmungen
12.1. Diese AGB unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland
unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Für alle Streitigkeiten aus oder im
Zusammenhang mit diesen AGB ist der Gerichtsstand am Sitz der
Anbieterin vereinbart.
12.2. Über alle Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit
dem Vertrag zwischen der Anbieterin und dem Kunden ergeben,
einschließlich Streitigkeiten über dessen Gültigkeit, Verletzung,
Auflösung oder Nichtigkeit, wird zunächst ein Mediationsverfahren
durchgeführt. Das anwendbare materielle Recht richtet sich nach der
deutschen Rechtsordnung. Als maßgebliche Verfahrensregeln werden die
Bestimmungen des IHK Mediations-Zentrums der Industrie- und
Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern vereinbart. Sollte
innerhalb einer Frist von 90 Tagen weder eine Einigung über den
Mediator erzielt noch der Streit selbst gütlich beigelegt werden, kann auf
Antrag einer Partei das schiedsgerichtliche Verfahren beschritten
werden. Im Falle der Beschreitung des schiedsgerichtlichen Verfahrens
richtet sich dieses nach der Schiedsgerichtsordnung der Deutschen
Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) und wird unter
Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Sitz des
Schiedsgerichts ist München, wo auch die Schiedsverhandlungen
stattfinden.
12.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder
werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Die unwirksame Regelung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen,
die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am
nächsten kommt.
12.4. Information im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis
(insbesondere durch Ausstellung von Rechnungen, Bestätigungs- und
sonstige Mitteilungen) werden den Kunden mit Ausnahme von allenfalls
erforderlichen fernmündlichen Supportleistungen ausschließlich in
elektronischer Form erteilt.
12.5. Aus Gründen der Textökonomie in geschlechtsspezifischer Form
verwendete Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Kontakt
ProxDeal GmbH
https://www.proxdeal.com/impressum
E-Mail: support@proxdeal.com
Hinweis. Diese AGB gelten für Verträge, die mit der ProxDeal GmbH geschlossen werden. Für Verträge, die mit der Sigubald Company GmbH abgeschlossen wurden, gelten die AGB der Sigubald Company GmbH.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zur Nutzung der SaaS-Lösung „ProxDeal“ Stand: 22.10.2025
1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das
Vertragsverhältnis zwischen der ProxDeal GmbH, mit Sitz in München,
Deutschland (Anbieterin) und dem jeweiligen Vertragspartner (Kunde)
betreffend die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „ProxDeal“. Die
jeweils aktuellen Kontaktdaten der Anbieterin sind dem Impressum zu
entnehmen. Die Dienstleistungen der Anbieterin richten sich
ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische
Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche
Sondervermögen im Sinne von § 310 Abs. 1 BGB. Verbraucher im Sinne
des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
1.2. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses
gültige Fassung der AGB. Entgegenstehende oder ergänzende
Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn,
ProxDeal stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Dieses
Zustimmungserfordernis gilt auch dann, wenn der Käufer im Rahmen der
Bestellung auf seine AGB verweist und wir den AGB nicht ausdrücklich
widersprochen haben.
1.3. Diese AGB gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit
auch dann, wenn bei Zusatzverträgen darauf nicht ausdrücklich
hingewiesen wird.
1.4. „Dienstleistung“ bezeichnet die SaaS-Lösung „ProxDeal“, die mittels
künstlicher Intelligenz und Datenanalyse eine Suche nach passenden
Unternehmen für M&A-Transaktionen ermöglicht; der Kunde kann aus
den Suchergebnissen eigenständig Long- und Shortlists erstellen.
1.5. „Benutzer“ ist jede vom Kunden autorisierte Person, die die
Dienstleistung im Namen des Kunden nutzt.
1.6. „Vertrauliche Informationen“ sind alle Informationen, die als
vertraulich gekennzeichnet sind oder deren Vertraulichkeit sich aus
ihrem Inhalt oder den näheren Umständen ihrer Verarbeitung ergibt
2. Vertragsgegenstand
2.1. Die Anbieterin gewährt dem Kunden im Rahmen dieser AGB Zugang
zur SaaS-Dienstleistung „ProxDeal“. Diese umfasst insbesondere die
vollautomatisierte und KI-gestützte Suche nach passenden Unternehmen
für Käufer sowie die Erstellung und Verwaltung eigener Long- und
Shortlists. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen
Angebot.
2.2. Die Anbieterin räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein
nicht-exklusives, nicht-übertragbares und widerrufliches Recht zur
Nutzung der Dienstleistung ein. Änderungen oder Weiterentwicklungen,
die sich wesentlich auf den Funktionsumfang auswirken, werden dem
Kunden in angemessener Form angezeigt.
3. Nutzungsbedingungen
3.1. Der Kunde darf die Dienstleistung ausschließlich für eigene interne
Geschäftszwecke nutzen. Jede über den vereinbarten Umfang
hinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung
der Anbieterin. Jede missbräuchliche Nutzung ist untersagt.
3.2. Eine missbräuchliche Nutzung der Dienstleistung liegt
insbesondere vor, wenn der Kunde oder ein von ihm autorisierter
Benutzer Sicherheitsmechanismen umgeht, unberechtigten Dritten
Zugang ermöglicht, Daten rechtswidrig verwendet, automatisierte
Skripte/Bots zur massenhaften Abfrage nutzt oder andere Handlungen
vornimmt, die die Infrastruktur der Anbieterin erheblich beeinträchtigen.
Bei Missbrauch ist die Anbieterin berechtigt, den Vertrag fristlos zu
kündigen oder den Zugang zu sperren.
3.3. Der Kunde ist verpflichtet, angemessene Sicherheitsmaßnahmen in
seinem Einflussbereich zu treffen, um eine missbräuchliche Nutzung oder
eine unbefugte Nutzung der Dienstleistung durch Dritte zu unterbinden.
3.4. Die Nutzung der Dienstleistung ist auf den vertraglich vereinbarten
Benutzerzugang (Seat) beschränkt. Jeder Seat ist personengebunden
(Named-User-Lizenz) und darf nicht ohne Zustimmung der Anbieterin auf
andere Personen übertragen werden. Eine einmalige Umbuchung pro
Jahr ist zulässig, sofern die Anbieterin vorab informiert wird. Zusätzliche
Seats können gegen gesonderte Vergütung erworben werden; die
Konditionen werden im Angebot oder in einer separaten Vereinbarung
festgelegt.
3.5. Obwohl die Dienstleistung hinsichtlich der Abfrageanzahl nicht
ausdrücklich limitiert ist, verpflichtet sich der Kunde zu einer üblichen
und angemessenen Nutzung (Fair-Use). Eine übermäßige Beanspruchung
oder automatisierte Massenzugriffe, die die Infrastruktur der Anbieterin
beeinträchtigen, sind untersagt. Bei Verstoß kann der Anbieter den
Zugriff vorübergehend einschränken oder sperren, bis das Verhalten
abgestellt wird.
4. Gebühren und Zahlungsbedingungen
4.1. Die wiederkehrenden Gebühren für die Dienstleistung ergeben sich
aus dem jeweiligen Angebot. Zusätzliche Seats können gegen Aufpreis
erworben werden, wie im Angebot oder in einer Preisliste angegeben.
4.2. Die Rechnungsstellung erfolgt, sofern nichts anderes vereinbart ist,
monatlich im Voraus. Zahlungen sind binnen sieben Tagen ab
Rechnungsdatum ohne Abzüge fällig. Zahlungen erfolgen grundsätzlich
per Banküberweisung, sofern nicht ausdrücklich eine andere Zahlungsart
vereinbart wurde.
4.3. Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin nach einer erfolglosen
schriftlichen Mahnung und Ablauf der darin gesetzten Frist berechtigt,
Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen und den Zugang zur
Dienstleistung auszusetzen, bis sämtliche fälligen Beträge beglichen sind.
Bereits gezahlte Gebühren werden nicht erstattet.
4.4. Die Anbieterin stellt die Dienstleistung „ProxDeal“ in
unterschiedlichen Abo-Optionen bereit, die sich insbesondere in
Funktionsumfang, unterstützenden Services (Support), Nutzeranzahl
und/oder Gebühren unterscheiden können. Die konkreten Inhalte, Limits
und Preise der jeweiligen Abo-Optionen werden im jeweiligen Angebot
oder in einer Preisliste festgelegt. Ein Wechsel der Abo-Option während
der Vertragslaufzeit ist nur mit Zustimmung der Anbieterin und
angepasster Vergütung möglich.
5. Laufzeit und Kündigung
5.1. Der Vertragsschluss erfolgt durch Annahme des jeweiligen Angebots
sowie die Bestätigung dieser AGB. Die Laufzeit und der
Leistungszeitraum richten sich nach dem jeweiligen Angebot. Der
Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten, sofern nichts
anderes im Angebot festgelegt ist. Er verlängert sich automatisch um
jeweils zwölf Monate, wenn nicht fristgerecht (wie im Angebot definiert,
sonst 3 Monate) zum Laufzeitende gekündigt wird.
5.2. Im Falle einer vereinbarten Mindestlaufzeit ist der Kunde berechtigt,
den Vertrag jederzeit mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende
zu kündigen, um zu einem anderen Dienstleistungsanbieter, der
vergleichbare Leistungen erbringt zu wechseln (Wechselkündigung). Ein
spezielles Wechselentgelt wird dafür nicht verrechnet. Der Kunde kann
zwischen einer Vertragsbeendigung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
der Wechselkündigung und einer entgeltlichen Weiternutzung des
Dienstes bis zum Ablauf der vereinbarten Mindestlaufzeit wählen. Wurde
zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Wechselkündigung die
Mindestlaufzeit noch nicht erreicht und hat der Kunde auf die
Fortsetzung der Nutzung verzichtet, so wird das anteilige restliche
Jahresentgelt spätestens mit dem vollzogenen Wechsel fällig. Auch nach
Erreichen der Mindestlaufzeit kann ProxDeal im Falle einer
Wechselkündigung dann Entgelte einheben, wenn aus technischen
Gründen eine Übergangsphase für den Vollzug des Wechsels über den
Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Wechselkündigung hinaus benötigt
wird.
5.3. Das Recht zur (fristlosen) außerordentlichen Kündigung aus
wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt
insbesondere vor, wenn ein wesentlicher Verstoß gegen diese AGB
vorliegt, ein Insolvenzantrag über das Vermögen des Kunden gestellt
wurde oder ein Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen besteht.
5.4. Ungeachtet der genannten Kündigungsgründe behält sich die
Anbieterin das Recht vor, das Vertragsverhältnis außerordentlich zu
kündigen, wenn wesentliche Interessen der Anbieterin beeinträchtigt
werden oder die Fortsetzung aus wirtschaftlichen oder rechtlichen
Gründen unzumutbar ist. In einem solchen Fall erstattet die Anbieterin
bereits gezahlte Gebühren anteilig, sofern keine weitergehenden
Ansprüche der Anbieterin bestehen.
5.5. Nach Vertragsbeendigung ist der Kunde verpflichtet, die Nutzung
der Dienstleistung einzustellen. Die Anbieterin ist nicht verpflichtet,
Daten des Kunden nach Vertragsende zu speichern oder
wiederherzustellen. Der Kunde kann während der Vertragslaufzeit seine
Listen aus ProxDeal exportieren; nach Vertragsende ist kein Zugriff mehr
möglich, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen bestehen.
6. Gebühren- und Leistungsanpassung sowie andere Änderungen der AGB
6.1. Die Anbieterin ist berechtigt, die wiederkehrenden Gebühren für die
Dienstleistung, die Merkmale der Dienstleistung (insbesondere
Serviceumfang, Service-Level, Zusatzleistungen) oder andere Inhalte
dieser AGB einseitig anzupassen, soweit die Anpassung auf objektiv
nachvollziehbaren Gründen oder zwingenden Erfordernissen beruht,
insbesondere a) auf einer Erhöhung von Kosten für bezogene
Vorleistungen, etwa in Form von Lizenzkosten, b) technologischer
Weiterentwicklungen, c) auf gesetzlich oder behördlich angeordneten
Änderungen oder regulatorischen Auflagen oder d) auf einer
nachweisbaren Änderung insbesondere branchenspezifischer
Indexgrößen (z.B. Energiepreisindex, Arbeitskostenindex,
Verbraucherpreisindex) oder vergleichbarer externer Kostenindikatoren.
6.2. Die Anbieterin wird jede beabsichtigte Änderung im Sinne von Punkt
6.1. mit Relevanz für den Kunden diesem mindestens 30 Tage vor dem
geplanten Inkrafttreten schriftlich mitteilen. Die Mitteilung enthält eine
verständliche Darstellung der in Aussicht genommenen Änderung/en, der
Gründe hierfür, (bei Gebühren): der Grundlagen für die Berechnung der
Höhe der Anpassung sowie das Datum des Inkrafttretens.
6.3. Widerspricht der Kunde der/den ihm angekündigten Änderung/en
innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der entsprechenden Mitteilung
nicht ausdrücklich schriftlich, so wird/werden die Änderung/en wirksam.
Ein Widerspruch während der genannten Frist berechtigt die Anbieterin,
ihrerseits den Vertrag binnen 14 Tagen mit einer Frist von 30 Tagen zu
kündigen oder dem Kunden ein alternatives Angebot zu unterbreiten.
Erfolgt weder eine Kündigung durch die Anbieterin noch eine Einigung
auf einen neuen Vertrag, so wird das Vertragsverhältnis – sofern dem
nicht zwingende regulatorische oder nicht von der Anbieterin
beeinflussbare technische Hindernisse entgegenstehen – zu den
bisherigen Konditionen bis zum Ende der ursprünglich vereinbarten
Dauer fortgesetzt.
6.4. Der Kunde ist berechtigt, den Vertrag ab dem Zeitpunkt der
Mitteilung der in Aussicht genommenen Änderungen bis zum Zeitpunkt
deren geplanten Inkrafttretens außerordentlich und kostenfrei zu
kündigen, wenn die Änderung eine Erhöhung der Entgelte oder eine
Einschränkung der grundlegenden Funktion/en der Dienstleistung
bewirkt.
7. Vertraulichkeit
7.1. Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der
jeweils anderen Partei streng geheim zu halten und ausschließlich zur
Erfüllung des Vertrages zu verwenden. Die Verpflichtung gilt nicht für
Informationen, die öffentlich bekannt sind, oder die - ohne dass dies auf
einer Pflichtverletzung beruht - rechtmäßig von Dritten erlangt wurden
oder unabhängig entwickelt werden konnten.
7.2. Bei Vertragsende sind vertrauliche Informationen nach Wahl der
offenlegenden Partei entweder zurückzustellen oder zu vernichten, sofern
keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen.
8. Haftung und Gewährleistung
8.1. Die Haftung der Anbieterin beschränkt sich auf Vorsatz und grobe
Fahrlässigkeit.
8.2. Die Haftung ist betragsmäßig auf die Summe der in den letzten
zwölf Monaten vor Schadenseintritt entrichteten Nutzungsgebühren
begrenzt. Es wird insbesondere nicht für entgangene Gewinne,
Geschäftsverluste. oder indirekte Schäden aus dem Nutzungsvertrag
gehaftet.
8.3. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die unter der Marke ProxDeal
angebotene Dienstleistung im Jahresdurchschnitt eine Verfügbarkeit von
rund 98 % erreicht, was im Marktvergleich als hoher Wert einzustufen
ist. Kurzzeitige Ausfälle oder Wartungsarbeiten begründen keine
Ansprüche. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb
üblicher Geschäftszeiten durchgeführt und dem Kunden vorab angezeigt.
8.4. Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für den Verlust oder die
Beschädigung von Daten, sofern diese nicht auf vorsätzliches oder grob
fahrlässiges Verhalten der Anbieterin zurückzuführen ist. Es wird trotz
sorgfältiger Quellenauswahl keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit
oder Aktualität der bereitgestellten Daten übernommen.
9. Datenschutz
9.1. Für die DSGVO-konforme Weiterverarbeitung der über die
Dienstleistung erhaltenen personenbezogenen Daten durch den Kunden
ist dieser selbst verantwortlich und sorgt insbesondere für das Vorliegen
der erforderlichen Rechtsgrundlagen. Nach Vertragsende wird die
Anbieterin die bei ihr gespeicherten personenbezogenen Kundendaten,
sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen.
Darüber hinaus kann der Kunde jederzeit die Löschung sämtlicher
hochgeladener Daten verlangen, sofern keine rechtlichen Gründe (zB ein
anhängiger Rechtsstreit) entgegenstehen.
10. Weitere Leistungen und Nutzung
10.1. Der Kunde erhält mindestens einen Seat zur Dienstleistung. Weitere
Seats können nach Absprache und gesonderter Vergütung erworben
werden, sofern dies im Angebot vorgesehen ist.
10.2. Die Anbieterin ist berechtigt, das Kundenlogo als Referenz zu nutzen.
Der Kunde darf das ProxDeal-Logo bis auf Widerruf für eigene
Referenzen oder Marketingzwecke einsetzen.
10.3. Der Kunde kann der Anbieterin Feedback zur Produktentwicklung
geben, ohne dass sich daraus ein Anspruch auf Umsetzung besteht. Die
Anbieterin ist außerdem berechtigt, Rechte und Pflichten aus dem
Vertragsverhältnis auf Dritte zu übertragen, sofern keine wesentlichen
Interessen des Kunden beeinträchtigt werden.
10.4. Die Anbieterin kann zeitlich befristete Test- oder Beta-Zugänge
unentgeltlich bereitstellen. Für diese besteht keine Gewährleistung oder
Haftung, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen.
11. Nutzungsbedingungen für die Datenanreicherung mittels API-Integrationen
11.1. Leistungsbeschreibung
11.1.1. ProxDeal stellt in Form von API-Integrationen ausschließlich
technische Schnittstellen zu den Services von Drittanbietern bereit.
11.1.2. ProxDeal schuldet weder die Bereitstellung der durch die
Drittanbieter gelieferten Daten noch deren Richtigkeit, Vollständigkeit,
Aktualität oder die rechtliche Zulässigkeit deren Verarbeitung.
11.1.3. Der Zugriff auf die Services der Drittanbieter erfolgt
ausschließlich mittels eines vom Kunden direkt beim Drittanbieter
bezogenen eigenen API-Keys („Kunden-API-Key“).
11.1.4. Die Verarbeitung der über die jeweilige API-Integration
bezogenen Daten in Form der Anreicherung einer Longlist erfolgt
automatisiert und ohne inhaltliche Kontrolle durch ProxDeal.
11.2. Verantwortlichkeit des Kunden
11.2.1. Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass die Ermittlung,
Speicherung und Weiterverarbeitung der ihm über die jeweilige API-
Integration zugänglich gewordenen Daten allen anwendbaren
gesetzlichen Bestimmungen – insbesondere der
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz
(BDSG), dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) oder dem
Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) – entspricht.
11.2.2. Der Kunde stellt insbesondere sicher, dass er vor der
Verarbeitung von über die API-Integration ermittelten
personenbezogenen Daten über eine erforderliche Rechtsgrundlage (z. B.
Einwilligungen gemäß Art. 6 Abs. 1 DSGVO oder Vorliegen eines
berechtigten Interesses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) verfügt und
sämtliche Informations- und sonstigen Betroffenenrechte gewahrt
werden.
11.2.3. Der Kunde ist zudem dafür verantwortlich, keine Daten zu
verarbeiten, die unter eine besonderen Kategorie personenbezogener
Daten nach Art. 9 DSGVO fallen, es sei denn, es liegt ein Ausnahme im
Sinne von Art. 9 Abs. 2 DSGVO vor.
11.2.4. Der Kunde ist für die Einhaltung der Servicebedingungen des von
ihm jeweils in Anspruch genommenen Drittanbieters verantwortlich. Er
trifft insbesondere angemessene Maßnahmen zur Geheimhaltung seines
Kunden-API-Keys und zum Schutz vor dessen unbefugter Verwendung im
Rahmen der von ProxDeal bereitgestellten API-Integration. Über jede
vermutete oder festgestellte tatsächliche Kompromittierung des Kunden-
API-Keys wird er ProxDeal unverzüglich informieren. Sämtliche Anfragen,
die über die API-Integration unter Verwendung des Kunden-API-Keys
gestellt werden, gelten als vom Kunden veranlasst.
11.3. Haftungsausschluss
11.3.1. ProxDeal übernimmt insbesondere keinerlei Gewähr für
- die Verfügbarkeit der über die API-Integration zugänglichen Services
des jeweiligen Drittanbieters sowie die Richtigkeit, Vollständigkeit und
Aktualität der vom Drittanbieter bezogenen Daten;
- die rechtliche Zulässigkeit der Speicherung und Weiterverarbeitung
der vom Drittanbieter bezogenen Daten durch den Kunden;
- die Kompatibilität der über die jeweilige API-Integration bezogenen
Daten mit den Systemen oder Prozessen des Kunden sowie
- den Vertraulichkeitsschutz, die Gültigkeit oder die Unversehrtheit des
Kunden-API-Keys.
11.3.2. Jede Haftung von ProxDeal für Schäden, die aus der Nutzung
oder Unmöglichkeit der Nutzung der jeweiligen API-Integration sowie aus
der Verarbeitung der darüber erlangten Daten resultieren, wird – mit
Ausnahme von Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder
der Gesundheit und mit Ausnahme zwingender Haftung nach dem
Produkthaftungsgesetz – ausgeschlossen, sofern ProxDeal nicht Vorsatz
oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.
11.3.3. Bei grober Fahrlässigkeit beschränkt sich die Haftung von
ProxDeal auf den Ersatz des typisch vorhersehbaren Schadens; nicht
gehaftet wird für rein wirtschaftliche Schäden (insbesondere Umsatz-,
Gewinn- oder Datenverluste) oder mittelbare Folgeschäden beim Kunden.
11.3.4. Der Kunde stellt ProxDeal von sämtlichen Ansprüchen Dritter –
insbesondere von Behörden und betroffenen Personen – sowie von allen
hierdurch entstehenden Kosten (einschließlich angemessener
Rechtsverfolgungskosten) frei, die auf einer schuldhaften Verletzung der
Pflichten des Kunden aus diesen AGB oder aus anwendbaren
Datenschutzvorschriften beruhen.
11.4. Datenschutzrechtliche Rollenverteilung und Auftragsverarbeitung
11.4.1. ProxDeal wird durch die Bereitstellung der jeweiligen API-
Integration nicht selbst zum Verantwortlichen im Sinne des
Art. 4 Nr. 7 DSGVO in Bezug auf die dem Kunden durch die Nutzung der
API zugänglich gewordenen personenbezogenen Daten. Die
datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit für die Ermittlung, Speicherung
und Weiterverarbeitung solcher Daten liegt ausschließlich beim Kunden.
Durch die von ProxDeal ermöglichte Einbindung der vom Kunden im
Einzelfall über die jeweilige API-Integration gewonnenen
personenbezogenen Daten in eine Longlist, etwa in Form zusätzlicher
Spalten („Anreicherung“), tritt Proxdeal in die Rolle einer
Auftragsverarbeiterin im Sinne des Art. 4 Nr. 8 DSGVO.
Mit der Annahme dieser AGB kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag
zwischen dem Kunden (als Verantwortlichem) und Proxdeal (als
Auftragsverarbeiterin) im Sinne des Art. 28 Abs. 3 DSGVO zustande. In
ihrer Rolle als Auftragsverarbeiterin gewährleistet ProxDeal die
Einhaltung der Vorgaben des Art. 28 DSGVO, uzw. insbesondere, dass
- die Verarbeitung der vom Kunden über die jeweilige API-Integration
ermittelten personenbezogenen Daten ausschließlich für Zwecke der
Anreicherung der von Proxdeal generierten Suchergebnisse (Longlists)
erfolgt;
- alle bei ProxDeal mit der Verarbeitung der betreffenden
personenbezogenen Daten befassten Personen zur Vertraulichkeit
verpflichtet wurden oder einer angemessenen gesetzlichen
Verschwiegenheitspflicht unterliegen;
- durch ProxDeal alle gemäß Art. 32 DSGVO erforderlichen Maßnahmen
zur Gewährleistung der Datensicherheit in Bezug auf die bei Nutzung
der jeweiligen API-Integration verarbeiteten personenbezogenen
Daten ergriffen werden;
- der Kunde bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber
Betroffenen nach Kapitel III der DSGVO (zB Auskunftspflichten gemäß
Art. 15 DSGVO) durch ProxDeal nach Maßgabe ihrer technischen und
organisatorischen Möglichkeiten unterstützt wird;
- der Kunde bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen gemäß Art. 32 bis
36 DSGVO durch ProxDeal nach Maßgabe ihrer technischen und
organisatorischen Möglichkeiten unterstützt wird;
- die vom Kunden aus der Nutzung der jeweiligen API-Integration
gewonnenen personenbezogenen Daten nicht länger durch ProxDeal
gespeichert werden, als dies für die Erfüllung des Vertrages gegenüber
dem Kunden erforderlich ist.
- Proxdeal für die Verarbeitung keine anderen Subdienstleister
heranzieht als für die Erbringung des Dienstes Proxdeal als solchem.
11.4.2. Sofern und soweit ProxDeal technische Logs oder Metadaten
speichert, erfolgt dies ausschließlich zu Betriebs- und
Abrechnungszwecken, zu statistischen Zwecken sowie zur Erfüllung der
sich aus Art. 32 DSGVO ergebenden Pflichten (Datensicherheit); ProxDeal
kann sich dabei auf Art. 6 Abs. 1 lit. c (gesetzliche Verpflichtung) bzw. lit. f (berechtigtes Interesse) DSGVO stützen.
12. Schlussbestimmungen
12.1. Diese AGB unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland
unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Für alle Streitigkeiten aus oder im
Zusammenhang mit diesen AGB ist der Gerichtsstand am Sitz der
Anbieterin vereinbart.
12.2. Über alle Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit
dem Vertrag zwischen der Anbieterin und dem Kunden ergeben,
einschließlich Streitigkeiten über dessen Gültigkeit, Verletzung,
Auflösung oder Nichtigkeit, wird zunächst ein Mediationsverfahren
durchgeführt. Das anwendbare materielle Recht richtet sich nach der
deutschen Rechtsordnung. Als maßgebliche Verfahrensregeln werden die
Bestimmungen des IHK Mediations-Zentrums der Industrie- und
Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern vereinbart. Sollte
innerhalb einer Frist von 90 Tagen weder eine Einigung über den
Mediator erzielt noch der Streit selbst gütlich beigelegt werden, kann auf
Antrag einer Partei das schiedsgerichtliche Verfahren beschritten
werden. Im Falle der Beschreitung des schiedsgerichtlichen Verfahrens
richtet sich dieses nach der Schiedsgerichtsordnung der Deutschen
Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) und wird unter
Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Sitz des
Schiedsgerichts ist München, wo auch die Schiedsverhandlungen
stattfinden.
12.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder
werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Die unwirksame Regelung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen,
die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am
nächsten kommt.
12.4. Information im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis
(insbesondere durch Ausstellung von Rechnungen, Bestätigungs- und
sonstige Mitteilungen) werden den Kunden mit Ausnahme von allenfalls
erforderlichen fernmündlichen Supportleistungen ausschließlich in
elektronischer Form erteilt.
12.5. Aus Gründen der Textökonomie in geschlechtsspezifischer Form
verwendete Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Kontakt
ProxDeal GmbH
https://www.proxdeal.com/impressum
E-Mail: support@proxdeal.com






